Wanderrucksack
Einen Wanderrucksack gibt es in allen Größen, Farben und Ausführungen. Der optimale Sitz ist das Wichtigste bei einem solchen Rucksack. Wer mehrere Stunden den Rucksack auf dem Rücken trägt, sollte ein passendes Modell wählen, damit es während der Wanderung keine bösen Überraschungen gibt.
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Da sich die weibliche und männliche Anatomie unterscheidet, gibt es spezielle Wanderrucksäcke für Frauen. Diese sind besonders an die Bedürfnisse von Frauen angepasst. Aber auch das richtige Packen ist wichtig. Ist der Rucksack falsch beladen, kann das schnell in Rückenschmerzen enden. Ein falsch beladener Rucksack stellt dazu ein Sicherheitsrisiko da. Er kann den Träger nach hinten ziehen oder aus dem Gleichgewicht bringen.
Kaufen kann man den Wanderrucksack in allen großen Sportgeschäften oder bei speziellen Outdoor-Ausrüstern. Natürlich kann man einen Wanderrucksack auch über Kataloge oder das Internet bestellen.
Ein bestellter Rucksack kann allerdings nicht optimal getestet werden, deshalb empfiehlt es sich, den Rucksack in einem Geschäft vor Ort zu erwerben. Da jeder Mensch anders ist, muss der Rucksack auf den Einzelnen eingestellt werden. Wanderrucksäcke sollten geräumig sein, sodass neben Kleidung auch Ausrüstung und persönliche Dinge Platz finden. Sparen sollte man nicht. Ein guter Wanderrucksack ist auf einer langen Tour unentbehrlich.
Den richtigen Wanderrucksack finden
Ein Wanderrucksack muss gut sitzen, komfortabel und bequem sein und viel Platz bieten. Den richtigen Rucksack zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl des Wanderrucksackes nach einem bestimmten Schema vorzugehen. Testen kann man die Rucksäcke in fast allen Sport- oder Outdoor-Geschäften. Hierbei ist darauf zu achten, dünne Kleidung zu tragen, damit der Tragekomfort auch wirklich spürbar wird. Zu dicke Kleidung verhindert den direkten Kontakt mit dem Rucksack. Eine dünne Baumwollbluse oder ein leichtes Hemd sind dafür gut geeignet.
Um den Wanderrucksack optimal zu testen, sollte der Rucksack immer aufgefüllt werden. Viele Geschäfte bieten diesen Service an. Die Last sollte gleichmäßig verteilt werden. Danach werden die Gurte eingestellt. Drückt die Polsterung eines Gurtes an Genick oder Hals, ist dieser Rucksack nicht geeignet. Der Hüftgurt sollte auch nicht unangenehm auf die Knochen drücken. Nun wird die Passform überprüft. Die Schultergurte sollten dabei über den Schulterblättern liegen und bis etwas unter den Brustkorb reichen. Sitzen sie tiefer, ist der Rucksack zu klein – dann sollte man einen längeren Rucksack wählen. Um den Rucksack abschließend zu prüfen, ist eine Testtour durchs Geschäft geeignet. Das passende Modell hat man gefunden, wenn nirgends mehr etwas kneift, drückt oder einengt.
Ein richtig bepackter Wanderrucksack
Der bequemste Rucksack nützt nichts, wenn er falsch bepackt wurde. Deshalb ist das richtige Packen beim Wandern wichtig. Wanderrucksäcke ab 45 Liter Volumen besitzen ein Bodenfach. Die Größe des Wanderrucksackes hängt natürlich von dem geplanten Vorhaben ab. Für kürzere Touren muss der Rucksack demzufolge kleiner sein, als für lange Wanderungen.
Will man Zelt und Isomatte mitnehmen, braucht man ebenfalls mehr Platz. Der Rucksack wird von unten nach oben beladen. Das Bodenfach wird zuerst bepackt. Hinein kommen der Schlafsack und die Wechselwäsche. Das Tragesystem des Rucksackes wird so versteift und trägt sich noch komfortabler. Vor Nässe schützt ein wasserdichter Packsack, der in das Bodenfach eingelegt werden kann.
Das Hauptfach wird richtig beladen, indem schwere Gegenstände mittig und nahe dem Rücken positioniert werden. Der Träger wird dann nicht nach hinten gezogen und die Sicherheit erhöht. Schaukelt der Rucksack unkontrolliert, kann das schlimme Folgen haben. Stabilisiert wird das Hauptfach mit leichten, großen Sachen, z.B. der Ersatzkleidung. Die seitlichen Taschen werden mit Dingen befüllt, die schnell griffbereit sein müssen, wie Sonnencreme, Regenjacke oder Energieriegel. Wertgegenstände und persönliche Dinge kommen in die Innentasche. So sind Geldbeutel und Reisepass sicher verwahrt. Das obere Deckelfach kann man für Karte und Kompass nutzen. Um zu vermeiden, dass der Wanderrucksack schaukelt, sollte außen am Rucksack nichts befestigt werden. Das Zeltgestänge wird in den Kompressionsriemen fixiert.
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